Pressekommentare

Heidi Henze / 15.07.16 / OTZ

Zeulenroda-Triebes. Punkt 18.30 schallte in dem Greizer Ortsteil Pansdorf/Tremnitz und in der Langenwetzendorfer Gemeinde Wellsdorf die Sirenen. Einige Feuerwehrmänner hätte die Sirene direkt vom Abendbrottisch weggeholt, erzählten sie nach ihrem Einsatz.

Exakt zehn Minuten später war schon von weitem die Sirene der freiwilligen Feuerwehr aus Pansdorf/ Tremnitz zu hören. Währenddessen hatten die Wellsdorfer Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr schon angefangen vom Teich in der Ortsmitte eine lange Wasserstrecke aufzubauen. Die wurde benötigt, um Löschwasser für einen fiktiven Wald- und Feldbrand zwischen Wellsdorf und Pansdorf, rund 640 Meter entfernt von der Langenwetzendorfer Gemeinde. Dazu musste ein Höhenunterschied von 45 Metern bewältigt werden. So mussten neben jeder Menge Wasserschläuche auch die Pumpen der Wehren und drei Stahlrohre eingesetzt werden.

Es war das erste Mal, dass über die Stadtgrenze Greiz hinaus mit einer Langenwetzendorfer Feuerwehr eine Übung durchgeführt wurde, erzählte Wehrführer Michael Simon aus Pansdorf/Tremnitz. Er hatte zusammen mit dem Wellsdorfer Wehrführer Dirk Feifarek die Übung genau geplant. Die Wellsdorfer haben 24 aktive Mitglieder.

Insgesamt waren 13 Feuerwehrleute am Mittwochabend im Einsatz. Aus Pansdorf/Tremnitz kamen sechs Feuerwehrleute. "Der Einsatz, der als überörtlicher Brandschutz eingestuft war, ist gut gelaufen", sagte Michael Simon.

Natürlich würde es noch das eine oder andere Manko geben, doch das wird zur nächsten Übung beseitigt, ist sich der Wehrführer sicher. Eine weitere Übung wird es geben.